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„Wir dürfen das große Geschenk der Wiedervereinigung nicht aufs Spiel setzen“

Max Matthiesen, Monika Senft, Bernd-Konrad Bohrßen und Dietmar Senft von der CDU (von links) gedenken am Einheitsstein in Göxe der Wiedervereinigung.

Göxe.

Mit der traditionellen Feierstunde am Einheitsstein beim Glockenturm hat der CDU-Ortsverein Göxe an die deutsche Einheit vor 27 Jahren erinnert. Diese Einheitsfeier ist die einzige Feierstunde im Stadtgebiet, die an die Geschehnisse zur Wiedervereinigung erinnert. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Dietmar Senft begrüßte rund 40 Besucher und übergab das Wort an den stellvertretenden Bürgermeister Dr. Max Matthiesen. Dieser erinnerte in einer emotionalen Rede anhand persönlicher Erlebnisse an die Zustände in der DDR, spannte aber auch einen Bogen zu den aktuellen Ereignissen während der Bundestagswahl. In Anbetracht der politischen Verhältnisse in der ehemaligen DDR und der durch die Wiedervereinigung gewonnen Freiheit, ist es laut Matthiesen erstaunlich, dass es in den neuen Bundesländern so viele Wählerstimmen für extreme Parteien gegeben hat. Außerdem sind laut Matthiesen Fakenews ein massives Problem in der heutigen Politik. „Gute Politik wird vor Ort gemacht“, sagte Matthiesen in dem Zusammenhang.

Er erinnerte die vielen guten Leistungen, die es nach der Wiedervereinigung gegeben hat und daran, dass seitdem auch in den neuen Bundesländern viel erreicht wurde. „Wir dürfen das große Geschenk der Wiedervereinigung nicht aufs Spiel setzen“, erklärte Matthiesen. Anschließend wurde die Nationalhymne gesungen und die Teilnehmer nahmen zum Abschluss gemeinsam einen kleinen Imbiss im Gerätehaus der Feuerwehr ein.