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Vom GTG zum HAG: Barsinghausen feiert 50 Jahre Gymnasium

HAG-Leiterin Silvia Bethe begrüßte auch die ehemaligen Schulleiter Wilhelm Wortmann, Hans-Dieter Lehmann, Friedrich Holtiegel und Niels Schaefer.

Barsinghausen.

Mit einem Festakt haben die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Hannah-Arendt-Gymnasiums begonnen. Schulleiterin Silvia Bethe begrüßte neben Vertretern von Rat und Verwaltung und Kollegium auch ihre Amtsvorgängen, die ehemaligen Schulleiter Wilhelm Wortmann, Friedrich Holtiegel und Niels Schaefer sowie den ehemaligen kommissarischen Schulleiter Hans-Dieter Lehmann im Zechensaal. „Das Ganztagsgymnasium Barsinghausen war das erste seiner Art in ganz Niedersachsen“, erinnerte Bethe in ihrer Begrüßung. Natürlich sollte die Feier in der Aula des Schulzentrums stattfinden. Doch diese ist wegen der Sanierung derzeit nicht benutzbar. „Es war eine logistische Herausforderung, dass unsere Feier wegen der Sanierung nicht in der Aula stattfinden kann“, so Bethe. Umso mehr danke sie den Helfern, die die bei der Organisation der Feierlichkeiten geholfen hatten. Aufgelockert durch musikalische Auftritte der legendären Spalterhälse, dem Orchester und Chors des HAG, den Tonangebern und der Aufführung von „O Fortuna“ aus Carmina Burana mit fast 200 Mitwirkenden, gab es viele Grußworte. „Die Ganztagsbetreuung war 1967 sozialpolitisch revolutionär“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Max Matthiesen. Heute sei die Digitalisierung wieder ein besonderer Schritt.

Die ehemaligen Schulleiter erinnerten an besondere Momente während ihrer Amtszeit, unter anderem die Einrichtung des Kurssystems, die Namensänderung des Ganztagsgymnasiums in Hannah-Arendt-Gymnasium oder die Auflösung der Orientierungsstufe, nach der die Schüler bereits ab der 5. Klasse am Gymnasium unterrichtet wurden.

Für Roswitha Strickstrack-Garcia, zuständige Dezernentin der Landesschulbehörde, ist das Zitat „Ich will verstehen“ sehr passend für das HAG. „Schüler und Lehrer wollen verstehen und wollen lernen zu verstehen“, sagte sie.

Später gab es eine Gesprächsrunde zwischen Jens Meier, einem der ersten Abiturienten des Jahrgangs 1974, und der Neuntklässlerin Rieke Duhm und Khim Schröder aus der Q1-Phase, die einen Vergleich der Pausenaktivitäten, dem Verhältnis zu Lehrern und den Klassenfahrten starteten. Die Feier geht am morgigen Samstag am Schulzentrum weiter. Das Schulfest ist öffentlich und dauert von 15 bis 24 Uhr. Von 15 bis 18 Uhr gibt es ein vielseitiges Programm für groß und klein im Innen- und Außenbereich der Schule, anschließend ist Zeit für ein gemütliches Beisammensein bei Musik und Getränken.