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Notfallambulanz schließt zum Jahresende

Springe / Region.

Die Notfallambulanz in Springe schließt zum Jahresende. Bereits im Juni teilte Steffen Ellerhoff, Sprecher des Klinikum Region Hannover (KRH), mit, dass bereits im Vorfeld "eindeutige Signale" gegeben wurden, dass der Antrag zur Verlängerung der Notfallaufnahme nicht positiv beschieden wird. Die CDU-Regionsfraktion hat heute mitgeteilt, dass die Notfallambulanz zum Jahresende schließen wird.

"Grundsätzlich stehen wir vor dem Problem der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der bestehenden Sektorengrenzen, die es dem KRH als stationärem Krankenhausbetreiber nicht erlauben, auf Dauer einen ambulanten Betrieb aufrecht zu erhalten. Dies hatte beispielsweise dazu geführt, dass das KRH eine zweijährige Sondergenehmigung erhalten hatte, eine Notfallaufnahme mit sechs stationären Notfallbetten als Dependance des KRH Klinikums Robert Koch Gehrden in Springe zu betreiben", hatte Ellerhoff erklärt.Diese Sondergenehmigung war noch um ein Jahr bis zum 31. Dezember diesen Jahres verlängert worden.

„Wir finden es beklagenswert, dass es in Springe nicht weitergeht und die Laufzeit der Notfallambulanz nicht verlängert wird“, sagt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Bernward Schlossarek. Die CDU-Fraktion bedauert die Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses des Landes. Die CDU-Fraktion Region Hannover hat sich gegen die von Rot Grün durchgesetzte Schließung des Klinikstandortes in Springe lange gewehrt und für den Erhalt der Notaufnahme eingesetzt. „Wir müssen allerdings nunmehr zur Kenntnis nehmen, dass die Nothilfestation nicht in gewünschtem Maße von der Bevölkerung  angenommen worden ist und dass auf dieser Basis ein Weiterbetrieb der Einrichtung nicht mehr möglich sein wird. Diese Tatsache steht im Raum, und nun muss eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie es weitergeht“, erklärt Schlossarek. Zum einen geht es um die optimale und moderne medizinische Versorgung für Springe und zum anderen um die Nachnutzung des Klinikgebäudes.