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Krass: Marihuanaplantage mitten in Hannover

Region / Hannover.

Das Verfahren wegen mutmaßlichen Investments in eine Marihuanaplantage, Strafsache gegen Christine B., geb. 1970 und Christoph B., geb. 1985 wird am 8. August um 9 Uhr im Saal 2208 des Amtsgerichts - Schöffengericht - Hannover verhandelt. Der Vorwurf lautet Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln (Cannabis) in nicht geringer Menge, sowie Handel mit Betäubungsmitteln.

Drei gesondert verfolgte Mittäter sollen im Oktober oder November 2011 den Aufbau einer Marihuanaplantage in Hannover mit der Absicht geplant haben, die Canabis-Ernten gewinnbringend zu verkaufen. Die Angeklagten sollen von den Mittätern das Angebot erhalten haben, sich finanziell an dem Betrieb der Plantage zu beteiligen.

Christine B. soll zu diesem Zweck Ende 2011 2.000 Euro und im Januar 2012 nochmals 1.500 Euro an einen der gesondert verfolgten Mittäter übergeben und im Gegenzug mindestens dreimal 10 g Marihuana erhalten haben. Dieses soll sie gewinnbringend an unbekannt gebliebene Personen in München verkauft haben.

Christoph B. soll zwischen Ende 2011 und Anfang 2013 insgesamt 7.000 Euro in mehreren Einzelbeträgen an einen der gesondert verfolgten Mittäter zum Zwecke des Aufbaus der Marihuanaplantage in Hannover übergeben und im September 2012 50 g Marihuana erhalten haben. Dieses soll er gewinnbringend an unbekannte Personen verkauft haben. Az: 245 Ls 612/16