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Beissattacke: Hund soll eingeschläfert werden

Region Hannover.

Der Staffordshire-Terrier, der seine Halter, eine 52-jährige Frau und ihren 27-jährigen Sohn, totgebissen hat, soll zeitnah eingeschläfert werden. Das hat die Stadt Hannover am Abend bekanntgegeben.  Der tragische Vorfall ereignete sich am Dienstag, 3. April, in der Wohnung der Opfer in der Buchnerstraße in Hannover-Groß Buchholz. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat zur Klärung der Umstände die Obduktion angeordnet. Die Rechtsmediziner teilten heute mit, dass beide Personen durch die Bisse des Hundes gestorben sind. 

Die Stadt Hannover hat geprüft, ob ihr Erkenntnisse vorlagen, dass der Hund gefährlich ist. Für die vergangenen fünf Jahre gab es keine entsprechenden Hinweise. 

Allerdings ergab die Prüfung von länger zurückliegenden Jahren, dass es im Jahr 2011 ein Hinweis des Amtsgerichtes  Hannover gab, der die Begutachtung des Hundes erforderlich gemacht hätte. Diese Begutachtung, teilt die Stadt Hannover mit, ist unterblieben. Diese hätte nach jetzigen Erkenntnissen dazu geführt, dass dem Halter die Haltung dieses Tieres untersagt worden wäre. Die genauen Umstände wie es zu diesem Versäumnis kommen konnte, und inwiefern rechtliche Konsequenzen zu ziehen sind, werden derzeit untersucht. Zu Einzelheiten will sich die Stadt Hannover am Montag, 9. April, äußern.