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FDP Statement zur Standortfrage des KRH Gehrden

Lutz Fengler (l.) und Rudi Locher, FDP Gehrden.

Gehrden. In Gehrden wird eine hitzige Diskussion über den Krankenhausneubau geführt. Stephan Fromm (Die Partei) hat vorgeschlagen, dass ein 200 Millionen teurer Neubau auch am östlichen Stadtrand sinnvoll wäre und auch zukunftsträchtiger. Am jetzigen Standort des KRH könnte dann eine Reha-Klinik entwickelt werden. Regionspräsident Steffen Krach und die Regions-CDU widersprechen diesen Ideen bereits. Nun äußert sich auch die FDP aus Gehrden zu dem Thema.

Statement der FDP-Gehrden:

„Die Idee einer Rehaklinik ist Realsatire! Es macht keinen Sinn, ein Krankenhaus abzureißen, um eine Rehaklinik zu bauen. Jeder Neubau ist verbunden mit Lärm und Dreck. Die Verkehrsbelastung bliebe unverändert und es stehen weiterhin die Fragen nach ausreichend Parkraum und geschickter Zuwegung im Raum. Wir verlieren ein Krankenhaus und was gewinnen wir? Diese Idee kann nicht ernst sein.

Die Anwohner haben zurecht Ihre Bedenken zu den gegenwärtigen Planungen geäußert und ich weiß, dass die Verwaltung sich gegenwärtig intensiv mit den diversen Eingaben beschäftigt.

Die Probleme scheinen lösbar, denn die Herausforderungen sind nicht neu. Schon jetzt gibt es das Krankenhaus und damit verbunden "Belästigungen" im Ort, aber die Vorteile einer medizinischen Versorgung vor Ort und hochqualifizierter Arbeitsplätze wiegen diese Nachteile mehr als auf. Die FDP appelliert an alle Beteiligten, sehr konstruktiv um eine gemeinsame Lösung zum Wohle der Stadt zu ringen.“