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Wie ist der aktuelle Stand beim Wasserwerk-Neubau in Eckerde?

Strom und Steckdose für umweltfreundliches Tanken zu Hause aus einer Hand: der technische Leiter Torsten Holzhausen (re.) zeigt der Fraktion von Bündnis90/Grüne und Bürgermeisterinkandidatin Nadin Quest (Mitte, stehend) den neuen Wbox der Stadtwerke Barsinghausen.

Barsinghausen.

Ist Barsinghausen in Sachen Wasserversorgung gut gerüstet? Welche Pläne gibt es zum Ausbau der E-Ladestruktur? - Die Fragen und Themen, die die grüne Bürgermeisterkandidatin Nadin Quest zusammen mit der Fraktion und Parteimitgliedern dem Leiter der Stadtwerke, Jochen Möller und dem technischen Leiter Torsten Holzhausen stellten, waren zahlreich. "Der lokale Versorger vor Ort ist ein wichtiges Thema", so Quest.

Geschäftsführer Jochen Möller berichtete, dass die Planungsleistungen für den Neubau des Wasserwerks in Eckerde ausgeschrieben wurden. Die Bewerberfirmen hätten sich schon vorgestellt und ein Ingenieurbüro sei gefunden. "Es ist wichtig, dass dieses Projekt schnellstmöglich vorankommt", unterstrich die grüne Bürgermeisterkandidatin.

Als ebenso wichtig erachtet es Nadin Quest, dass die Stadtwerke mit soliden Finanzen agieren und planen können. "Wir würden uns freuen, wenn endlich die zugesagte finanzielle Unterstützung seitens der Stadt überwiesen würde", ergänzt Möller und hat die volle Zustimmung der umweltbewussten Besucher.  

Eine große Sorge vieler Bürger im Zusammenhang mit dem Neubau des Wasserwerks ist eine befürchtete, deutliche Erhöhung des Wasserpreises. Jochen Möller betonte, dass natürlich seitens der Entscheidungsträger über eine soziale Komponente nachgedacht werden könne, eine enorme Erhöhung befürchte er aber nicht: "Die Fertigstellung des Wasserwerks ist für 2024 geplant. Dann stehen uns zwar höhere Kosten durch Abschreibungen ins Haus, andererseits reduzieren sich aber Kosten im Bereich Personal und Instandhaltung." Torsten Holzhausen: "Wir gehen erstmal gelassen an das Thema dran."

Die Wasserversorgung in Barsinghausen sehen die beiden Stadtwerke-Vertreter als gesichert an, auch perspektivisch gesehen für den Fall weiterer Neubaugebiete. "Der Versorger muss regelmäßig nachweisen, dass die Versorgung nicht kritisch ist", ergänzt Quest. "Die Barsinghäuserinnen und Barsinghäuser können sich auf ihre Stadtwerke verlassen, sollten aber gleichzeitig in Zeiten massiver Trockenheit sparsam mit der begrenzten Ressource Wasser umgehen." 

Sparsam geht Barsinghausen derzeit auch noch mit E-Ladestationen für PKW um. "Hier müssen sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und ein Gesamtkonzept für eine Ladeinfrastruktur in unserer Stadt erarbeiten", fordert die grüne Bürgermeisterkandidatin. Dem stimmt Geschäftsführer Jochen Möller zu: „Das gemeinsame Gespräch zwischen Stadtwerken und der Verwaltung ist immer wichtig." Torsten Holzhausen ergänzt, dass die Stadtwerke seit Neuestem auch kleine, kompakte Ladegeräte für zu Hause anbieten. "Selbstverständlich beliefern wir auch in diesem Bereich alle Kunden mit Ökostrom", ergänzt der technische Leiter. "Atomstrom kann und darf in Zeiten der Klimakrise keine Option sein", stellt Nadin Quest heraus.  Die Stadtwerke gingen hier mit ihren Produkten mit gutem Beispiel voran.