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Land hilft Tierparks, Wildgehegen und Zoos mit 20 Millionen Euro

Region.

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat eine Richtlinie zur Unterstützung der durch die Corona-Pandemie in Not geratenen Zoologischen Gärten, Tiergärten und Wildgehege veröffentlicht. Insgesamt 20 Millionen Euro stehen bereit. Die Hilfen können ab nächster Woche bei der NBank beantragt werden. Mit dem Geld sollen Einnahmeausfälle der rund 31 niedersächsischen Zoos und Tierparks infolge der Corona-Krise abgemildert werden. In Einzelfällen hilft das Land mit bis zu 800.000 Euro pro Einrichtung. Die Richtlinie ist Teil des im Juli beschlossenen Konjunkturprogramms für Niedersachsen.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Zoos und Tierparks gehören zur Heimat und sind oft seit Generationen ein wichtiger Anlaufpunkt für Familien aller sozialen Schichten und jeden Alters. Sie sind Bildungsstätte und unterstützen Artenschutz-Vorhaben. Wenn Zoos und Tierparks aufgeben müssen, ist das immer ein großer Verlust."

Die Corona-Krise hat auch Zoos und Tierparks hart getroffen. Die Phase des „Lockdown" und damit des Schließens der Einrichtungen von März bis Mai sind genau in die Zeit gefallen, in der normalerweise der Großteil der Einnahmen des Jahres erzielt und finanzielle Reserven für die Wintermonate erwirtschaftet werden. Das war in diesem Jahr nicht möglich. Zudem sind Besucher auch nach der Wiedereröffnung aufgrund der allgemein geltenden Abstandsregeln teilweise nur begrenzt zum Eintritt zugelassen worden.