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Keschwari Electronic will Zahl der Arbeitsplätze verdoppeln

Mahmud und Sharus Keschwari Rasti geben Roland Zieseniß, Karl-Heinz Neddermeier und Bernd-Konrad Bohrßen (von rechts) einen Einblick in die Abläufe des Unternehmens. Foto: Privat

Barsinghausen.

Die modernsten Bremsanlagen für Schienenfahrzeuge kommen aus Barsinghausen. „Weltweit haben wir 17000 Systeme in Betrieb genommen, zu unseren Kunden gehören große Unternehmen wie die Deutsche Bahn oder Siemens“, erklärte Mahmud Keschwari Rasti, Gründer und Geschäftsführer der Barsinghäuser Firma Keschwari Electronic Systems (KES).

Vor 20 Jahren hat Keschwari seinen Firmensitz am Reihekamp gebaut, seitdem werden dort elektropneumatische Steuerungen und Bremssystemkomponenten für Schienenfahrzeuge entwickelt und montiert. Jedes einzelne Teil für die komplexen Systeme werde in Deutschland produziert. Mittlerweile sei das Firmengebäude viel zu klein für das stetig wachsende Unternehmen, betonte Keschwari im Gespräch mit Mitgliedern der CDU-Fraktion und dem Regionsabgeordneten Roland Zieseniß. Bei dem Besuch am Reihekamp informierten sich die Christdemokraten über die momentane Entwicklung der Firma KES und über die Baupläne des Firmeninhabers.

In unmittelbarer Nähe des Firmensitzes soll in Kürze mit den Bauarbeiten für ein modernes KES-Gebäude begonnen werden. Das sei eine große Investition, aber längst überfällig. „Wir haben hier am Reihekamp zweimal erweitert, aber jetzt platzen wir aus allen Nähten,“ ergänzte Schahrus Keschwari Rasti, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater leitet und für den Vertrieb zuständig ist.

40 Mitarbeiter beschäftigt die Firma KES, die ihre intelligenten Bremssysteme weltweit vertreibt. Bis zum Jahr 2030 will Mahmud Keschwari das Personal kontinuierlich auf 80 Personen erhöhen. „Wir sind international gut aufgestellt, auch wenn das Jahr 2020 wegen der Pandemie eher ruhig verläuft“, erklärte Sharus Keschwari. Trotz Corona konnte auf eine Kurzarbeit jedoch verzichtet werden.

„Unternehmen wie diese sind für Barsinghausen ein Aushängeschild“, betonte Roland Zieseniß. Umso mehr freue er sich darüber, dass KES trotz der Erweiterungswünsche in der Deisterstadt bleibe und eine geeignete Fläche für den Neubau gefunden habe.