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Einzelhändler mit Click-and-Meet-System unterstützen

Barsinghausen. „Aus unserer Sicht sind die jetzt ins Infektionsschutzgesetz aufgenommenen Regelungen zum sogenannten Click-and-Meet wichtige Bausteine, um Gewerbetreibenden in Corona-Zeiten wirtschaftliche Perspektiven zu geben und die Innenstädte ein Stückweit wiederzubeleben“, sagt Barsinghausens Wirtschaftsförderer Thomas Müller. Dadurch haben viele Einzelhändler die Möglichkeit bekommen, ihre Umsätze zu steigern und zumindest einen Teil der laufenden Kosten abzufangen, fasst er seine Einschätzung und die des Stadtmarketing-Vereins „Unser Barsinghausen zusammen. „Gleichwohl wird die jetzt in Kraft getretene kleine Lockerung unserer Meinung nach nicht dazu ausreichen, um die wirtschaftlichen Ausfälle bei den Betrieben komplett aufzufangen“, macht der Wirtschaftsförderer deutlich..

Der Bund hatte mit der Einführung des § 28b Infektionsschutzgesetz bei einem Inzidenzwert von weniger als 150 Infizierten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche das Click-and-Meet-Verfahren ermöglicht. Dabei müssen die Kunden vorab mit den Gewerbetreibenden einen Termin vereinbaren. „Eine weitere Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist“, fügt Thomas Müller an. Gemäß der aktuellen Regelung kann dazu eine entsprechende Bescheinigung eines Testzentrums vorgelegt oder vor Ort im Geschäft ein Schnelltest gemacht werden. „Darüber hinaus müssen die Kundinnen und Kunden ihre Kontaktdaten zur Nachverfolgung hinterlassen“, so der Wirtschaftsförderer weiter.

Um die Barsinghäuser Einzelhändler zu unterstützen, wollen er und der Vorstand des Stadtmarketing-Vereins auf den unterschiedlichen digitalen Plattformen die Geschäfte zusammenfassen, die sich an dem neuen System beteiligen. „Da die Anmeldung der Kunden eine der Voraussetzungen ist, wollen wir die teilnehmenden Geschäfte gebündelt sichtbar machen“, skizziert Thomas Müller die Intention. Dazu sollen sich die Unternehmen an den Stadtmarketing-Verein unter kontakt(at)unser-barsinghausen.de oder unter der E-Mail-Adresse thomas.mueller(at)stadt-barsinghausen.de an die Stadtverwaltung als Betreiberin des Portals „Marktplatz Basche“ wenden und ihre Kontaktmöglichkeiten nennen. Auch Nichtmitglieder von „Unser Barsinghausen“ können sich dazu an den Verein wenden. „Um den Kunden wie auch den Gewerbetreibenden möglichst viele Informationen und damit auch Sicherheit zu geben, haben wir auf der Homepage direkte Verlinkungen zum aktuellen maßgeblichen Inzidenzwert des Robert-Koch-Institutes und den aktuell geltenden Regelungen gesetzt“, erklärt Thomas Müller.

„Viele Gewerbetreibende befinden sich angesichts des monatelangen Lockdowns in einer wirtschaftlich angespannten Situation. Stadtverwaltung und Stadtmarketingverein appellieren daher an die Bürger, die neuen Möglichkeiten des Click-and-Meet-Systems zu nutzen“, so Müller. „Dadurch wird ein wichtiger Beitrag geleistet, dass die Kaufkraft vor Ort bleibt – zum Vorteil der Einzelhändler und indirekt auch zum Nutzen der kommunalen Finanzen“, wirbt Müller für einen Einkauf bei den lokalen Einzelhändlern.

Wie der Wirtschaftsförderer und die Mitglieder des „Unser Barsinghausen“-Vorstandes betonen, werden die jeweiligen Regelungen für die Gewerbetreibenden immer an die jeweiligen rechtlichen Bedingungen angepasst. Ziel sei es, den Kunden die größtmögliche Sicherheit beim Einkaufen zu geben. „Wir stehen zudem auch den Einzelhändlern für Fragen zu den aktuellen gesetzlichen Vorgaben zur Verfügung, um im Rahmen der Möglichkeiten eine Öffnung der Geschäfte zu ermöglichen“, unterstreicht Thomas Müller.