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Mehr als 70 Schüler beim Zukunftstag der Stadtverwaltung Ronnenberg

Quelle: Stadt Ronnenberg.

Ronnenberg. Dass Jobs in der Verwaltung durchaus spannend und vielfältig sind, konnten mehr als 70 Schüler beim Zukunftstag der Stadt Ronnenberg hautnah erleben. Egal ob beim Bauhof, in der Kita oder einem von vielen Berufen im Rathaus. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Marlo Kratzke wurden die Schüler von ihren Teams abgeholt oder dorthin begleitet.

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Alle Mitarbeiter hatten sich einen individuellen Ablauf mit vielfältigen Programmpunkten überlegt, um den 10- bis 16-Jährigen ihr Tätigkeitsfeld möglich authentisch nahe zu bringen, wie z.B. im Bereich der Jugendarbeit: „Wir möchten jungen Menschen Einblicke in die Arbeit der Sozialarbeitenden geben, ihnen das Jugendzentrum vorstellen und gemeinsam mit ihnen ein praktisches Projekt realisieren“, beschreibt Stadtjugendpfleger Christian Hornig die geplanten Aktivitäten. Mehr als 10 Schülerinnen und Schüler hatten sich für einen Zukunftstag im Jugendzentrum entschieden. Ganz anders sind die Aufgaben im Team Büro des Bürgermeisters, wo Sude Sahan von der Marie-Curie-Schule ihren Zukunftstag verbringt: „Ich habe noch keine Idee, was ich später mal machen werde, darum freue ich mich, hier Einblick in die Arbeit in der Stadtverwaltung zu bekommen“, berichtet die 12-Jährige.

Typische Frauen- bzw. Männerberufe gibt es laut der Gleichstellungsbeauftragten Kirsten Böddeker in der Stadtverwaltung Ronnenberg eher wenige. „Als berühmte „Klassiker“ gelten sicher Bauhof und Kitas, wo Frauen beziehungsweise Männer zum jeweils unterrepräsentierten Geschlecht zählen“. Der Zukunftstag eigne sich deshalb gerade in diesen Bereichen prima dafür, den Horizont zu erweitern und auch einmal einen für das eigene Geschlecht eher untypischen Beruf kennenzulernen.

Aus Sicht von Marlo Kratzke sollte das aber nur eine erste Station auf dem Weg zu mehr Diversität in der Verwaltung sein: „Heute weiß man, dass vielfältige Teams, in denen unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Fähigkeiten aufeinandertreffen, die Kreativität fördern und nachweislich zu besseren Entscheidungen führen“. So hätte der ehemalige Girl’s and Boy‘s Day tatsächlich das Zeug, zum echten Zukunftstag zu werden.

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