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Lebensqualität im Alter: AWO bietet zukunftsorientierte Wohnform an

AWO-Geschäftsführer Dirk von der Osten (Mitte) mit einer Besuchergruppe vor dem Neubau für gemeinschaftliches Wohnen im Alter.

Gehrden.

Noch haben die Handwerker viel zu tun am Bauprojekt im Neubaugebiet „Großes Neddernholz“, aber die Mietverträge können bereits abgeschlossen und die neuen Wohnungen voraussichtlich zum 15. September bezogen werden. Diesen Zeitplan stellt der Dirk von der Osten als Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover (AWO) für das gemeinschaftliche Wohnen in einer zukunftsorientierten Wohnform in der Burgbergstadt vor. Über 20 interessierte Senioren informierten sich über dieses innovative Projekt für ein gemeinschaftliches Zusammenleben im Alter und schauten sich die Wohnungen im Rohbau bereits an.

Die Idee der AWO Seniorenarbeit ist es, Menschen zusammen zu bringen, die in einer verbindlichen und lebendigen Hausgemeinschaft wohnen und leben möchten. Jede Mietpartei der insgesamt 14 seniorengerechten und barrierefreien Wohnungen hat ihre eigenen vier Wände mit zwei Zimmern, Küche und Bad. Eine Gemeinschaftswohnung im Erdgeschoss bietet den zukünftigen Bewohnern einen Raum für gemeinsame Aktivitäten. Darüber hinaus ist es ein Ziel, sich gegenseitig im Alltag zu unterstützen und füreinander da zu sein, wenn hier und da mal Hilfe gebraucht wird. Anders als in einer betreuten Wohnform organisieren die Mietparteien gemeinsame Unternehmen selbst und bringen sich nach ihren Möglichkeiten aktiv in die Gemeinschaft ein. Die Hausgemeinschaft wird in der Anfangszeit durch Stephanie Böhm als pädagogische Fachkraft der AWO Seniorenarbeit begleitet. „Der Kerngedanke für dieses Projekt ist es, gemeinsam eine angenehme Zeit zu verbringen und eine gute Nachbarschaft zu entwickeln“, so Stephanie Böhm. Aus der Gemeinschaft aller Mieter sollen gemeinsame Aktionen entwickelt werden, bei denen alle oder auch kleinere Gruppen je nach Interessenlage teilnehmen können. Die Bewohner sollen sich möglichst gegenseitig unterstützen. „Dies kann im Krankheitsfall sein, dass der Nachbar die Einkäufe mal mitbringt oder im Urlaub auch mal die Blumen gießt“, so Stephanie Böhm.

Die vierzehn barrierefreien Wohnungen, darunter zwei rollstuhlgerechte Wohnungen mit tiefer montierten Türklinken, Lichtschaltern und Armaturen, sind hochwertig ausgestattet mit einer Küchenzeile als  kombinierte offene Wohnküche. Alle Wohnungen haben einen Balkon oder eine Terrasse, dazu kommt ein Garten mit Obstbäumen. Die Bewohner können nach ihrem Einzug gemeinsam über die Gestaltung des Gartenbereiches entscheiden und viele Fragen zum Alltagsleben und Gemeinschaftskationen unter sich selbst abklären.

Das Bauprojekt wird von der KSG Hannover realisiert und zum 1. September an die AWO Region Hannover übergeben. Die AWO lässt dann noch die Küchenzeilen einbauen, so dass die vierzehn Wohnung ab 15. September für die neuen Mieter bezugsfertig sind. Die Wohnungen sind zwischen 54 bis 90 Quadratmeter groß. Die Warmmiete beträgt zwischen 831 bis zu 1.358 Euro. Die Vermietung organisiert die AWO Jugend- und Sozialdienste gGmbH mit der Ansprechpartnerin Stephanie Böhm, Telefon 0511 / 219 78 173.