Wunstorf/Region. Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, hat sich am 31. März, im Polizeikommissariat Wunstorf einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der neuen Smartphones insbesondere für den Einsatz- und Streifendienst der Polizei Niedersachsen gemacht. Landesweit werden mehr als 9.500 Geräte in den Dienst genommen.
Auf dem Gelände des Polizeikommissariats Wunstorf ist dafür unter anderem ein Verkehrsunfall simuliert worden, der mithilfe der neuen Verkehrsunfall-App digital aufgenommen wurde. Mit den Smartphones werden bewährte und neue Polizei-Apps für die tägliche Aufgabenwahrnehmung auf Basis des Betriebssystems iOS (Apple) zur Verfügung gestellt. So können beispielsweise Ausweisdokumente eingescannt, auf Echtheit überprüft und die Personendaten mit Fahndungsbeständen abgeglichen werden.
Innenministerin Behrens freut sich über die neuen Möglichkeiten: „Die Digitalisierung vereinfacht die Arbeitsprozesse für die niedersächsischen Polizistinnen und Polizisten und führt zu einer spürbaren Zeitersparnis in ihrem Arbeitsalltag. Dazu trägt zum Beispiel die neue Verkehrsunfall-App bei. Dadurch können unsere Polizistinnen und Polizisten bei der Aufnahme von Bagatellunfällen ganz auf die handschriftliche Unfallaufnahme verzichten. Die Digitalisierung kommt also im Streifenwagen an und wirkt sich damit auch bei den Bürgerinnen und Bürgern aus. Ein Vorteil für alle Beteiligten. Über diesen wichtigen Schritt in der Polizei Niedersachsen freue ich mich sehr.“
Auch Niedersachsens Landespolizeipräsident Axel Brockmann ist bei der heutigen Vorstellung dabei gewesen und begrüßt die Einführung der dritten Generation der Smartphones: „Die neuen Smartphones sind ein echter Gewinn für die Polizei Niedersachsen, die tägliche Arbeit wird erleichtert und beschleunigt, von den alten Papiervorgängen trennen wir uns mehr und mehr.“
Bereits seit Januar dieses Jahres werden Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte im Einsatz- und Streifendienst und anderen operativen Einheiten mit den Smartphones ausgestattet. Mit diesen neuen Endgeräten wird die Vorgängerversion abgelöst. Die Übergabe der insgesamt 9.545 Smartphones wird im Sommer abgeschlossen sein. Damit werden künftig doppelt so viele Polizistinnen und Polizisten wie zuvor durch diese besonders gesicherten Smartphones bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt und durch die digitalen Angebote entlastet.
Bei der Entwicklung neuer praktischer Anwendungen arbeitet die Polizei Niedersachsen eng mit der Polizei von Bund und anderen Ländern zusammen. Der Haushalt der Polizei Niedersachsen ist seit 2025 dauerhaft jährlich um 7 Millionen Euro erhöht worden, um den Betrieb der neuen Endgeräte zu gewährleisten.