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Lehrerin legt Schüler an die Leine

Vorwürfe gegen eine Lehrerin der Sophie Scholl Gesamtschule beschäftigen derzeit die Landesschulbehörde. Der Pädagogin wird angelastet, auf einer Klassenfahrt einen Schüler als erzieherische Maßnahme mit einer Leine über den Hof geführt zu haben. Die Behörde ermittelt.

Der Vorwurf wiegt schwer: die Lehrerin soll dem Schüler eine "Führleine" um den Körper gelegt und ihn so auf dem Hofgelände der Jugendherberge geführt zu haben. Zuvor soll der Schüler ein Fehlverhalten an den Tag gelegt haben. Schulleitung und Schulelternrat verweisen auf die Landesschulbehörde, der der Vorgang bereits seit vielen Wochen bekannt sein soll. Auch die zuständige Dezernentin der Schule ist eingeschaltet. "Ja, wir haben von den Vorkommnissen Kenntnis", bestätigte Susanne Strätz, Pressesprecherin der Landesschulbehörde im CON-Telefonat. Es handele sich jedoch um ein laufendes Verfahren, alle Beteiligten hätten "ein Recht auf ordentliche Behandlung", so die Sprecherin weiter. Unabhängig davon meint Strätz: "Das geht überhaupt nicht, das ist nicht hinnehmbar". Man prüfe, welche Vorwürfe genau im Raum stünden. "Wir sind derzeit eng dran und auch im Gespräch mit Schulleitung und Schulelternrat", teilte Strätz mit.

Für die Lehrerin gäbe es derzeit keine disziplinarischen Konsequenzen: "Noch nicht", betont Strätz ausdrücklich. Die Schulleitung sei angewiesen worden, "genauer hinzugucken". Dem Vernehmen nach sollen weitere Fälle in Zusammenhang mit der Lehrkraft von der Behörde untersucht werden. Einen Zeitplan in der Sache gibt es nicht.

bri. 20.01.2013, 08:30

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